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Gruppen · Runden


Dem Gemeindeleben dienen Gruppen und Runden, die selbst Gemeinde erlebbar machen und missionarisch wirksam werden. Zu den geformten Gruppen können so immer wieder andere Gläubige dazu kommen und im Glauben durch die Gemeinschaft gestärkt werden.

Herzliche Einladung!


Bibelrunde
Chor von St. Augustin
Ministranten von St. Augustin
Ökumene-Kreis Wien-Innere Stadt
Senioren in St. Augustin

Augustiner-Fußwallfahrt
Cassiciacum
FensterBlick · Augustiner & Jugend


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Bibelrunde

Bibelpur - Die Bibelrunde in St. Augustin

Hinter der Bezeichnung Bibelpur steht eine offene Gruppe von Bibel-Interessierten, die in regelmäßigen Abständen zusammen kommt, um in der Heiligen Schrift zu lesen, sich darüber und über eigene Glaubenserfahrungen auszutauschen, um den eigenen Glauben zu reflektieren sowie sich mit Referaten zu verschiedenen biblischen Themen unter diversen Gesichtspunkten (exegetisch, bibeltheologisch, pädagogisch, moraltheologisch, ethisch etc.) auseinander zu setzen.
 
Leiter:

P. Nikolaus Schachtner OSA
 
Zeit & Ort:
14-tägig dienstags um 19.30 Uhr
im Pfarrsaal (1010 Wien, Augustinerstraße 3)
 
Termine & Themen:
Die aktuellen Termine und Themen unserer Bibelrunde finden Sie hier.

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Chor von St. Augustin

"Lobt den Herrn, denn der Herr ist gütig. Singt und spielt seinem Namen, denn er ist freundlich." (Psalm 135,4)

In jeder liturgischen Feier der Kirche vollzieht sich eine doppelte Bewegung: Gott naht sich seinem Volk, er wird in menschlichen Symbolen, Worten, Gesten und in menschlichem Tun und Feiern gegenwärtig und erfahrbar. Gleichzeitig antwortet das Volk Gottes auf die befreiende und segnende Gegenwart Gottes durch seinen Lobpreis.

So unterstützt der Chor von St. Augustin die feiernde Gemeinde darin, ihr Herz zum lebendigen Gott zu erheben und singt stellvertretend für sie das Lob auf den Schöpfer und Vollender des menschlichen Lebens, das in den klassischen und zeitgenössischen Kompositionen konzentriert erfasst wird.

Gleichzeitig ist jeder kirchliche Chor, beseelt von christlichem Geist, Abbild der Kirche, das "als Einheit in der Vielfalt" una voce das Lob Gottes singt.

Wenn Sie die großartigen klassischen Messen die sonntags, wie auch feiertags in der Augustinerkirche von Chor und Orchester von St. Augustin gestaltet werden, lieben, aber nicht nur in den Genuss des Zuhörens im Rahmen der Liturgie gelangen wollen, sondern auch aktiv mitgestalten wollen, dann sind sie dazu herzlich eingeladen!

Es würde uns freuen, Sie als Sängerin bzw. Sänger im
Chor von St. Augustin begrüßen zu dürfen!


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Leiter:
Robert Rieder

Zeit & Ort:
Mittwochs um 18.50 Uhr
im Augustinus-Saal (1010 Wien, Augustinerstraße 3, 1. Stock)

Nähere Informationen zum Chor von St. Augustin finden Sie auf unserer
Kirchenmusik-Homepage,
zur kirchenmusikalischen Tätigkeit unseres Chores im
Kirchenmusik-Kalender.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

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Ministranten von St. Augustin

Das Wort Ministrant kommt aus dem Lateinischen und bedeutet dienen. Als solche dienen wir bei den hl. Messen und setzen damit schon ein Zeichen, um was es in unserem Glauben wesentlich geht: der Mensch neben uns ist mir nicht gleichgültig.

Wir sollten darauf achten, was der andere braucht. Das kann bedeuten, dass wir jemandem zur Hand gehen und behilflich sind, dass wir jemandem zuhören und ein tröstendes oder ermutigendes Wort sagen oder aber, dass man sich auf uns einfach verlassen kann.

Das Ministrantsein hört nicht hinter der Kirchentüre auf. Was sich bei der hl. Messe vollzieht, dass soll im Leben, in der Familie, in der Schule, mit Freunden fortgesetzt werden. Ministrant sein ist daher nicht eine Rolle für einige Stunden in der Woche - Ministrant sein ist vielmehr eine innere Haltung, die sich in unserem Leben umsetzen und fortsetzen soll.

Wenn Ihr Lust habt, in der Augustinerkirche als Ministranten beim feierlichen
Hochamt sonn- und feiertags um 11.00 Uhr bzw. bei den hl. Messen unter der Woche mitzuwirken, meldet Euch nach den hl. Messen in der Sakristei, nehmt mit Michi, Ernst oder Frater Josef Maria Kontakt auf.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!


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Was ist eigentlich ein Ministrant?
Die Voraussetzungen zur Ausübung des Ministrantendienstes sind von Pfarre zu Pfarre unterschiedlich, als Grundregel gilt meist jedoch, dass der Ministrant römisch-katholisch getauft worden ist und die Erstkommunion empfangen hat. Daher kann es grundsätzlich männliche wie weibliche Ministranten geben. In einer Instruktion des Heiligen Stuhls wurde die Zulassung von Mädchen oder Frauen zu diesem Dienst nach "dem Urteil des Diözesanbischofs und unter Beachtung der festgesetzten Normen" (Redemptionis sacramentum, Kap. II/2/47) bestätigt.

Die Ministranten sind Personen, die während der hl. Messe und anderer Gottesdienste besondere Aufgaben übernehmen, die überwiegend der Assistenz des Priesters bzw. des Diakons dienen. Sie tragen dazu meistens eine besondere Kleidung. Oft absolvieren Ministranten eine Ausbildung, in der sie mehr über die verschiedenen Riten erfahren, und lernen, wie sie sie in der Messe richtig anwenden.

Das Selbstverständnis der Ministranten basiert auf ihrer liturgischen Aufgabe, dem Dienst in der Messe. Sie sehen sich nicht als Butler des Priesters, sondern als Diener an einer höheren Sache, an Jesus Christus selbst, der in der Eucharistiefeier selbst als Leib und Blut in Erscheinung tritt. Ministranten bilden oft eine feste Gemeinschaft innerhalb der Pfarrgemeinde.

Oft treffen sich Ministranten auch zu Gruppenstunden, machen gemeinsame Ausflüge, helfen bei der Organisation von Kirchen- und gemeinnützigen Festen. In einigen Pfarren gibt es an der Spitze dieser Strukturen Oberministranten, die vom jeweiligen Pfarrer oder von der Gruppe beauftragt sind, die Ministrantenanliegen in der Pfarre zu repräsentieren und die Ministranten zu leiten. Zu ihren weiteren Arbeitsfeldern gehören meist Organisation und Koordination der internen Angelegenheiten der Ministranten.


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Leiter:
Frater Josef Maria Klaushofer OSA
Michael Schimpl
Ernst Weber

Informationen:
Nach den hl. Messen in der Sakristei bzw. wochentags in der Pfarrkanzlei

Tel.: (+43 1) 533 70 99  Pfarrkanzlei
Fax: (+43 1) 533 70 99 350
eMail: ministranten@augustinerkirche.at


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WANTED ... WANTED ... WANTED ... WANTED ... WANTED


Unsere Hochämter und Gottesdienste in der Augustinerkirche werden von vielen Menschen besucht. Nicht selten hören wir da Lob für die Gestaltung unserer Gottesdienste.

Uns Augustinern ist es immer schon ein großes Anliegen gewesen, die hl. Messe würdig und feierlich zu gestalten; dazu gehört die Kirchenmusik genauso wie die Mitfeier der Gläubigen. Dazu gehört auch der Dienst am Altar, den nicht nur die Mönche verrichten, sondern auch als besondere Aufgabe Burschen und junge Männer, die als Ministranten den Altardienst übernehmen. Was wäre ein noch so feierliches Hochamt, was wäre eine noch so schön gesungene Messe ohne Ministranten, die erst durch ihren Dienst möglich machen, dass von einer würdigen, einer schönen, einer feierlichen Liturgie gesprochen werden kann.

In St. Augustin brauchen wir dringend neue Ministranten, Burschen und junge Männer, die bereit sind, am Sonntag diesen Dienst der Gemeinde zu übernehmen. Keiner soll Angst haben, dass er nicht ministrieren kann! Unsere beiden Oberministranten, Michael Schimpl und Ernst Weber, sowie Fr. Josef M. freuen sich, wenn sie neuen Ministranten zeigen und beibringen können, wie der Altardienst in St. Augustin funktioniert.

So laden wir alle Burschen und junge Männer herzlichst ein, in der Augustinerkirche als Ministrant mitzuhelfen, dass auch in Zukunft die Liturgie so schön und würdig gefeiert werden kann.

Wenn Du/Sie Interesse hast/haben, dann komm/kommen Sie bitte nach einem Hochamt bzw. nach einer Hl. Messe in die Sakristei oder melde Dich/melden Sie sich per Mail oder per Telefon bei einem der Oberministranten:


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Michael Schimpl
eMail: michael@schimpl.cc

Ernst Weber
eMail: manfred_weber1@chello.at

Frater Josef M. Klaushofer OSA
Tel.: (+43 1) 533 09 47 0
Fax: (+43 1) 533 09 47 350
eMail: ministranten@augustinerkirche.at

Wir freuen uns auf neue Gesichter in St. Augustin!
Komm doch auch zum Ministrieren!  
Übrigens:
Die Ministranten-Sitze sind gepolstert!

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Ökumene-Kreis Wien-Innere Stadt

Einheit der Kirche wird erfahrbar im Gebet – Jesus selbst hat darum gebetet, dass alle eins seien (Joh 17,21). Sie wird erfahrbar, weil die Kirche der eine Leib Christi ist (1 Kor 12,12-13.18). Und sie wird erfahrbar in dem gemeinsamen Streben, die Einheit des Geistes zu bewahren durch den Frieden, der uns zusammenhält (Eph 4,3-6). So werden "wir alle hingelangen zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zum vollendeten Mann, zum vollen Maß der Fülle Christi" (Eph 4,11-13). Zum vollen Maß der Fülle Christi! Wir sind gemeinsam unterwegs zu dieser Fülle, keiner besitzt sie jetzt schon ganz! Um das große Ziel zu erreichen, sind wir aufeinander angewiesen. Auf Christus hin sind wir alle eins. Jetzt schon!

Gegenwärtig sind im Ökumenekreis Wien Innere Stadt drei Kirchen aktiv:

Die Evang. Lutherische Stadtkirche AB
1010 Wien, Dorotheergasse 18
Verantwortliche:
Pfarrerin Dr. Ines Knoll
 
Die Evang. Reformierte Pfarrgemeinde HB
1010 Wien, Dorotheergasse 16
Verantwortlicher:
Pfarrer Mag. Harald Kluge

Die röm.-kath. Pfarre St. Augustin
1010 Wien, Augustinerstraße 3
Verantwortlicher:
Pfarrer P. Mag. Matthias Schlögl OSA


Der BlickwinkeL ist das Herzstück der Ökumene-Veranstaltungen der drei Kirchen:

BLICKWINKEL

Ökumene konkret
drei Konfessionen - eine Religion
drei Blickwinkel - ein Hintergrund
drei Gemeinden - ein Projekt


Schwerpunkt der BlickwinkeL-Veranstaltungen sind ein gemeinsam gestalteter ökumenischer Wortgottesdienst und anschließend Gespräche im Zusammenhang mit dem jeweiligen Thema des BlickwinkeLs.

Termin, Thema und Ort der nächsten Blickwinkel-Veranstaltung werden hier bekanntgegeben bzw. finden Sie im Veranstaltungskalender.


Das Blickwinkel-Team:

Luth. Stadtkirche AB
Pfarrerin Dr. Ines Knoll
Pfarrer Mag. Werner Geißelbrecht
Presbyterin Gabriela Komoraus

Reformierte Pfarrgemeinde HB
Pfarrer Mag. Harald Kluge
Pfarrer Dr. Johannes Langhoff

Pfarre St. Augustin
Pfarrer P. Mag. Matthias Schlög OSA  
P. Mag. Nikolaus Schachtner OSA
Maria Ausserer
Dr. Judith Dimand

 
Johannes Ferenczy +
Christine Schmauszer
Dr. Utz Podzeit



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Senioren in St. Augustin

Gab es in den 50er Jahren eine sehr lebendige Jugendgruppe in St. Augustin, so hat sich durch die Wohnsituation im ersten Bezirk auch das Gesicht der Gemeinde gewandelt. Es ist sichtlich gealtert und hat sich doch eine jugendliche Frische bewahrt. Einerseits gibt es die Geburtstagsbriefe an Senioren unseres Pfarrgebiets, auf der anderen Seite stellen wir beim Betrachten der Adresslisten der Senioren von St. Augustin fest, dass viele aus anderen Bezirken Wiens hier bei uns eine Heimat gefunden haben. Das beginnt schon bei den Hauptverantwortlichen für die Seniorenarbeit der Pfarre, dem Ehepaar Düringer, die im 20. Bezirk wohnen und, wenn nötig, auch dreimal in der Woche in St. Augustin eine Aufgabe erfüllen.

Weil alle Felder der Pastoral in einer Innenstadt gar nicht mehr erfüllt werden können, haben wir schon seit Jahren einige Schwerpunkte in der Seelsorge gesetzt. Einer davon ist die Arbeit mit und für die Senioren, ein Kreis von etwa 35 Personen. Eben die Situation der Innenstadt ruft nach "Aufgabenteilung", wobei es gar nicht sicher ist, ob von Seniorenarbeit gesprochen werden kann bei dem, was und wie die Gruppe die Gemeinde mitformt.

Gestaltung des Lebens aus dem Glauben
Außerkirchliche Verbände können ebenso Seniorenarbeit betreiben, manchmal vielleicht besser als unsereins, die wir auf diesem Gebiet nicht immer eine adäquate Ausbildung haben, um in allen Facetten lupenrein zu arbeiten. Aber die Arbeit mit älteren Menschen unserer Gemeinden hat einen anderen Namen und von da her auch einen anderen Zugang: die Pastoral. Dieser Begriff umfasst mehr als nur eine Beschäftigung in einer bestimmten Lebensphase von Menschen, sondern ist Programm. Das Leben im Licht des Glaubens zu lesen und zu deuten in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten und in einem ähnlichen Alter. Dazu ist nötig, dass Senioren bereits als Junioren im Glaubensleben standen und nicht nur im Leben. Sonst könnte der Trugschluss aufkommen, dass Gott, die Kirche oder eine konkrete Pfarrgemeinde erst in der Pension aktuell werden. Eine Pfarrgemeinde wird so zum Platzhalter dafür, was im Leben nicht mehr erreicht werden kann. Zum Glück ist es so, dass in St. Augustin die Senioren immer auch glaubensaktiv waren. Es kommt schon vor, dass, vielleicht durch Krankheit, durch einen Schicksalsschlag, durch widrige Lebensumstände der Weg im Glauben gehemmt war - eine Ernüchterung in kirchlichen Angelegenheiten eintrat und durch das Alter sich nun wieder die Lebenswogen zu glätten beginnen, hier in der Pfarre sich geborgen wissen und in der Gemeinschaft Zukunft geschieht.


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Die Liturgie als Motor der Bewegung
Für die meisten Senioren der Pfarre St. Augustin ist das sonntägliche Hochamt der Mittel- und Höhepunkt gemeindlichen Lebens. Da sind alle, jung und alt, gleichermaßen da und feiern mit. So ist die Gruppe der Senioren nicht abgekapselt und führt ein Eigenleben, sondern ist aktiver Mitgestalter der Gottesdienste. Aus diesen erwächst das Potential all derer, die Zugang finden in unsere Pfarrgemeinde zur Seniorengruppe. Das Hören des Wortes Gottes und das Feiern der Eucharistie ist so wirklich Höhepunkt kirchlichen Lebens vor Ort und die Senioren wissen sich eingebunden in die größere Gemeinschaft der Pfarre und des Dekanates. Dazu kommen noch die Gottesdienste für die Senioren alle 14 Tage. Sind sie in der kalten Jahreszeit zumeist in der Loretokapelle der Augustinerkirche, also daheim, sind die Seniorennachmittage in der wärmeren Jahreszeit außerhalb der Pfarrgrenzen. Aus der Not haben sie eine Tugend gemacht: Während der langen Renovierungsphase der Kirche (1996-1999) hatten die Senioren keinen adäquaten Raum für ihre Zusammenkünfte, sowohl für das gemütliche Beisammensein als auch für die Gottesdienste. Die Idee, Ausflüge zu veranstalten, wurde begierig aufgenommen. Dabei war und ist den Senioren wichtig, dass die Ausflüge so organisiert werden müssen, dass sie auch jedes Mal in einer Kirche oder Kapelle eine hl. Messe feiern können. Das ist für die Teilnehmer ein wichtiger Impuls der Zusammengehörigkeit. Es sind die Senioren nämlich stets als Pfarrgemeinde unterwegs und das wollen sie auch deutlich machen. Also heißt es für die Verantwortlichen darauf zu achten, dass die Ziele so ausgesucht werden müssen, dass sie auch immer eine Möglichkeit für den Gottesdienst haben.



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Bildung und Kultur
Ausgehend also von der früheren Notwendigkeit, die Seniorennachmittage außerhalb von St. Augustin zu veranstalten, hat es sich ergeben, dass nun mehr Personen an den Veranstaltungen teilnehmen. Was als Übergangslösung bis zur Fertigstellung der Renovierung der Kirche und der Pfarrräumlichkeiten gedacht war ist zur Praxis geworden und nun nicht mehr wegzudenken. Dazu kommt der Umstand, dass die dafür vorgesehenen Räumlichkeiten der Pfarre auch nicht mehr ausreichen, alle Senioren aufzunehmen. Weil diese Gruppe tatsächlich interessiert ist, will sie weiterhin die gemeinsamen Nachmittage zweimal im Monat mit Bildung und Kultur verbringen. Sowohl Besuche in Museen als auch Fahrten zu Burgen und Schlössern mit Ausstellungen stehen am Programm. Von da her ist das Angebot so vielfältig wie es eben Ausstellungen und Sehenswertes gibt. Jeder Termin ist von da her etwas Besonderes, weil immer aktuelle Angebote die Nachmittage bereichern. Eigentlich dürften die Treffen gar nicht mehr "Nachmittage" heißen, denn oft wird es spät am Abend, bis die Senioren zurückkommen. Aus dieser lebendigen Praxis, Kunst, Bildung und Kultur in den Alltag zu integrieren, ist die Idee entstanden, auch gemeinsame Opern- oder Konzertabende zu besuchen. Erst vor kurzem war die Gruppe in der Pressburger Oper, damit verbunden einen kleinen Rundgang durch die Innenstadt und einem gemeinsamen Abendessen. Allein durch das Interesse der Senioren ist es möglich, ein so intensives Programm zu erstellen und anzubieten.


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Ausklänge
Jeder Seniorennachmittag, erfüllt mit Gottesdienst und Kultur, braucht auch einen gemütlichen Ausklang, der niemals zu kurz kommen darf. So wird stets ein gemütliches Lokal oder ein Heuriger ausgesucht, in dem sich die Teilnehmenden laben, die gewonnenen Erfahrungen austauschen und vor allem gemütlich beisammen sein können. Die frohe Tischgemeinschaft ist nicht zu unterschätzen, weil die Gruppe ins Gespräch kommen kann und auch Alltagsgeschichten ausgetauscht oder gar Sorgen benannt werden können.
Daraus entsteht ein neues Gefüge des Miteinander: Senioren besuchen einander auch außerhalb der Seniorennachmittage; ebenso ist ein Besuchsdienst für kranke Mitglieder der Pfarrgemeinde daraus entstanden und so manche ganz konkrete Hilfe wurde schon für andere geleistet.

So dürfen wir mit Freude feststellen, dass aus der anfänglichen Not nicht nur eine Tugend geworden ist, sondern dass ein nötiger Schwerpunkt in der Seelsorge dadurch kein Schattendasein erfährt, sondern ganz aktuell geworden ist. Die "Arbeit" mit den Senioren ist in St. Augustin ganz natürlich gewachsen und ein integrierter Bestandteil der Seelsorge geworden.
Viele von ihnen helfen bei verschiedenen Aktivitäten der Pfarre mit und nehmen an Bildungsveranstaltungen der Pfarre und des Konventes teil. Dadurch erfahren sich die Senioren nicht als letztes Glied der Kirche sondern als Kernaufgabe gerade in der heutigen Zeit, da die Menschen älter werden und dabei auch agiler bleiben.


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Leiterin:
Gerda Loidl

Zeit:
14-tägig mittwochs 

Termine:
Die aktuellen Termine und Themen unserer Seniorennachmittage
finden Sie
hier bzw.
in unserem
Veranstaltungskalender.

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Augustiner-Fußwallfahrt

Wallfahren ist und bleibt in den überlieferten Bräuchen aller Weltreligionen verankert, und auch bei uns sind Wallfahrten (wieder) sehr gefragt, besonders Fußwallfahrten.

Unser Glaube wird nämlich erst dann wirksam, wenn er ins Leben übersetzt, "realisiert" wird in Wahrnehmung und Lebensvollzug. Dabei ist das Wallfahren bleibende Hilfe, weil es reelles Symbol für unsere menschliche Lebensentfaltung ist: Mensch-Sein ist gekennzeichnet von Unterwegs-Sein, von Auf-dem-Weg-Sein. Das, was eine Wallfahrt ausmacht - die Unterbrechung vom Alltag; das Verlassen, um anderes zu erreichen; das Zurückbleiben; das Vorwärtskommen; die Scheidewege und Wegkreuzungen; die Wegsuche; das Ziel vor Augen; die Weggefährten; manchmal auch das Umkehren - ist gleich einem Spiegelbild auf das je eigene Leben übertragbar.


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Wir Menschen sind Pilger, religiöse Wanderer, auf der Suche nach dem Unmittelbaren, nach der Begegnung mit Gott (die für viele ja auch in der Wahrnehmung der Natur gelegen ist). Wir suchen Orte der Gnade, wo etwas von Gott erfahren werden kann. Diese Gnadenorte sind dort, wo Menschen ihre Lebensschicksale bittend und dankend vor Gott gebracht haben, wo Trost, Freude und Umkehr geschenkt werden.

Religiöse Bildung und Glaubensweitergabe bedeuten vor allem Ermöglichung und Eröffnung dieser Erfahrung. Dafür bieten Wallfahrten große Möglichkeiten, weil Räume der Stille bereitet werden können und Zeit bleiben kann für die persönliche Begegnung und Begleitung bei der Suche nach Gott.

Gerade das Wallfahren in Gemeinschaft stiftet Gemeinde und Kirche, die als das "pilgernde Gottesvolk auf Erden" bezeichnet und ausgewiesen wird.


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Mariazell
Weil P. Nikolaus und P. Matthias bereits positive Erfahrungen beim Pilgern nach Mariazell gewonnen hatten, wollten sie diese auch den mutigen Wallfahrern von St. Augustin zu Teil werden lassen.

So entstand 2003 die Augustiner-Fußwallfahrt nach Mariazell, die seitdem jedes Jahr im Mai stattfindet. Zwischen 25 und 40 Teilnehmer legten in den letzten Jahren die 120 km zur Magna Mater Austriae in 4 Tagen zurück. Gemeinsam meistern sie die Höhen und Tiefen des Weges und erholen sich bei kleinen "Gnadenorten" (Maria Raisenmarkt, Unterberg) und beim gemütlichen Tagesausklang in den Quartieren (Furth, Kalte Kuchl, Gscheid). Dank der gegenseitigen Rücksichtnahme, der Motivation durch die Gruppe, der beiden Begleitfahrzeuge und der Hilfe Gottes (Zitat einer Pilgerin: "Ich habe um Kraft gebetet und ich habe sie bekommen!"), ist die Ankunft in Mariazell immer ein unbeschreibliches Erlebnis. Manche mussten in den letzten Jahren wirklich große Mühen auf sich nehmen und auch Schmerzen beim Gehen ertragen. Doch die Erfahrung, mit Gottes Beistand ans Ziel gekommen zu sein, machte vieles wieder gut.

Daheim angekommen dürfen die Wallfahrer bereichert und gestärkt wieder an die Arbeit gehen. Nur Gott allein weiß, wie schwer der lange Weg gefallen ist, wie schön allerdings auch die gemeinsamen Tage waren und wie sie jede und jeden geprägt haben.


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Leiter:
P. Matthias Schlögl OSA
P. Nikolaus Schachtner OSA

Zeit & Ort:
Mai

Informationen:
Informationen zur Augustiner-Fußwallfahrt erhalten Sie bei P. Matthias unter:
wallfahrt@augustiner.at


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Cassiciacum

Augustiner on Tour

Cassiciacum brachte im Jahr 387 die entscheidende Wende im Leben unseres hl. Ordensvaters Augustinus. Er litt so sehr an körperlichen und seelischen Beschwerden, wurde von Magenschmerzen und nervösen Leiden geplagt, dass er seinen Beruf aufgeben musste und sich mit seiner Mutter Monika und einigen seiner vertrautesten Schüler aufs Land zurückzog. Cassiciacum war der Name dieses Landsitzes eines reichen Freundes. Im dortigen Garten erfuhr Augustinus die berühmte und bekannte Bekehrung zum Christentum.

Cassiciacum nennen wir einen Sonntag-Nachmittag im Monat, den wir gemeinsam verbringen: wandernd, betend, sich im Gespräch austauschend, natürlich auch lachend, ... Cassiciacum soll auch uns einladen und ermuntern, in unserer je eigenen Lebenssituation miteinander unterwegs zu sein und einander im Glauben zu stärken.

Cassiciacum findet weitgehend am dritten Sonntag im Monat nach dem Hochamt statt. Treffpunkt ist um ca. 13.00 Uhr auf dem Josefsplatz. Als Ausrüstung sind feste Schuhe, eine kleine Stärkung für unterwegs und gute Laune mitzubringen.

Eingeladen sind alle Jungendlichen und Junggebliebenen, die gerne miteinander unterwegs sind, wandern und beten.


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Leiter:
P. Nikolaus Schachtner OSA
P. Matthias Schlögl OSA

Zeit & Ort:
vorerst keine Termine bekannt

Informationen:
Nähere Informationen zu "Cassiciacum" erhalten sie bei P. Nikolaus oder P. Matthias unter:
cassiciacum@augustiner.at

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FensterBlick · Augustiner & Jugend

Motiviert durch die Begegnungen mit einigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bei den Fußwallfahrten nach Mariazell, Antonia Grolls Konversion und der Lehrlingsfirmung haben P. Dominic und P. Nikolaus eine neue Runde mit und für Jugendliche und junge Erwachsene in St. Augustin ins Leben gerufen.

Benannt ist dieses monatliche Treffen mit "FENSTERBLICK", ausgehend von einer Erfahrung, die der hl. Augustinus in seinen "Bekenntnissen" beschreibt, als er mit seiner Mutter Monika in Ostia am Tiber an ein Fenster gelehnt in den Garten des Hauses, in dem sie wohnten, schaute. "Wir unterhielten uns also in herzlichen Gesprächen, vergaßen, was hinter uns lag, und streckten uns nach dem, was vor uns war."

Ausgehend von verschiedenen Texten des hl. Augustinus und/oder der Bibel tauschen wir Erfahrungen aus, wälzen Gedanken, führen herzliche Gespräche über "Gott und die Welt", diskutieren, lernen voneinander
, setzen Aktionen, pflegen Gemeinschaft, ...

Die Treffen finden jeweils am Donnerstag um 19.30 Uhr in den Oratorien der Kirche statt, die sich ja, im "1. Stock" der Kirche gelegen, durch große Fenster auszeichnen, durch die wir gemeinsam blicken können. Davor gibt es das Angebot, um 18.30 Uhr die hl. Messe mitzufeiern.

Herzliche Einladung an alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich mit St. Augustin verbunden wissen oder uns erst kennen lernen wollen!



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Leiter:
P. Nikolaus Schachtner OSA

Zeit & Ort:
monatlich donnerstags um 19.30 Uhr
in der Oratorien (1010 Wien, Josefspaltz, Zugang durch die Kirche)

Termine:
Die aktuellen Termine finden Sie
hier bzw.
in unserem Veranstaltungskalender.

Wir freuen uns auf die gemeinsamen Treffen!

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